Der Transport von Don Kone zum Festland und dann weiter mit dem Minivan zum Minihafen verlief erstaunlich glatt und war noch dazu recht günstig. Das letzte Stück Weg über einen Fluss war nicht im Ticket enthalten, aber wir wussten, wie viel wir zahlen sollten. Die Bootsmänner versuchten es natürlich wieder und wieder war es Nico, der da nicht mitmachte und so lange rumfragte, bis uns einer für den regulären Preis mitnahm. Noch am selben Nachmittag ließen wir uns von unserem dauergrinsenden Zimmervermieter in seinem wilden Tuk Tuk zum Wat Phu, dem „Ankhor Wat von Laos“, fahren. Leider war das eine totale Enttäuschung, denn die kläglichen Ruinen waren allesamt eingezäunt und mit Baumaschinen geschmückt. Mit dem Wiederaufbau kann es nicht weit her sein, weil auf den Fotos, die den Fortschritt seit fünf Jahren zeigen sollten, kein Unterschied zu erkennen war. Trotzdem war die Anlage um den eigentlichen Tempel herum recht beeindruckend und so war dieser Ausflug nicht ganz vergeblich.

die Ruinen von Wat Phu, leider alles eingezäunt
Durch diese unschönen Erlebnissen im Süden Laos‘ wurde uns der Abschied etwas erleichtert und wir freuten uns schon auf das gute thailändische Essen und die bekannten Floskeln.