Kurzfassung:
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das erste mal am thailändischen Linksverkehr teilgenommen (Nico is gefahren)
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das erste mal auf Unverständnis und fehlende Hilfsbereitschaft gestoßen
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das erste mal Makaken (Affen) getroffen
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das erste mal wilde Elefanten auf der Straße umfahren
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das erste mal Glühwürmchen gesehen
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das erste mal ein bisschen gegen die Regeln verstoßen
Am 29.04. waren wir mit einem Pärchen (Katja, Russland und Ryan, USA) verabredet, uns einen Jeep zu teilen und eine Tour in den Kaeng Krachan Nationalpark nördlich von Hua Hin zu unternehmen. Dort steuerten wir das Besucherzentrum an, um uns den Weg zu den berühmten Höhlen beschreiben zu lassen. „no caves, no caves“ war die Antwort. Wir zeigten den Damen die auf der Karte eingezeichneten Höhlen und bekamen die selbe Antwort. Als wir die Höhlen dann im Internet gefunden haben, hieß es plötzlich, es gäbe zwar schon Höhlen, aber ohne Guide käme man nicht hinein. Da die andren beiden eigentlich mittags zurück in Hua Hin sein und wir uns doch den Nationalpark ansehen wollten, versuchten wir, Mopeds zu leihen. Kurze Variante: gescheitert… Unseren Plan, in diesem Nationalpark zu übernachten kippten wir dann natürlich auch.

Kleiner ging's nicht... Ehrlich!
Um wenigstens noch etwas von der Tour und dem Auto zu haben (1200 Baht pro Tag= 30€), sind wir dann nach Phetchaburi gefahren, um uns dort eine Höhle anzusehen. Die Begrüßung durch die Makaken fiel netter aus, als die von dem Parkplatzwächter. Ein Guide schwindelte uns vor, dass man alleine nicht hinein dürfe und er würde „put you the lights on“, was auch immer das heißen möge. Die Lichter waren schon an, es liefen auch Leute alleine herum, also bezahlten wir weniger als verlangt. Die Höhle war schon beeindruckend: Stalagmiten und -titen, Buddha-Statuen und Schreine und Löcher in der Decke, wodurch man den Wald sehen konnte.
In Hua Hin haben wir dann Robert und Katja abgesetzt und sind mit Ryan doch noch zu den Twin Waterfalls (Pala U) gefahren, die wir eigentlich an diesem Tag hatten sehen wollen. Es dämmerte bereits so langsam, als wir noch unterwegs waren… Wir haben uns noch über die Schilder „do not feed“ gewundert, als uns schon der erste Elefantenhintern ins Blickfeld geriet. Und was für ein Riese! Mir hat es gereicht, die Fotos aus dem Auto heraus zu schießen, während Ryan aussteigen musste. Der Elefant legte auch gleich einen Schritt zu und kam mit aufgestellten Ohren auf uns zu gestampft. Nix wie weg! Ein Stück weiter trafen wir dann auf eine kleine Elefantenfamilie, mit einem relativ kleinen Dumbo, die noch weniger verträglich auf uns reagiert hat.

Gleich der erste Elefant war'n richt'jer Kawenzmann!
Aber wir haben schöne Fotos gemacht und waren überwältigt und total froh, dass wir sie gesehen haben. Weiter ging es dann zu einer nicht ganz legalen Schrankendurchfahrt und in ziemlichem Eiltempo zu Fuß am Wasserfall entlang, bis es zu dämmerig wurde. Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Glühwürmchen gesehen und mich tierisch gefreut.

Hmmm, die Katze konnte ja nun schlecht die Schranke öffnen...

Nummer zwei nicht minder groß, dafür etwas missgestimmter...
die kleine Familie
An der Schranke wurden wir dann bereits erwartet und obwohl uns ein grimmiger Typ das „Finger-quer-übern-Hals-Zeichen“ machte, durften wir dann doch weiterfahren. Trotz der Eile war es ein cooler Trip, evtl. eine Spur zu abenteuerlustig…