Mal wieder eine Busfahrt… Diesmal sollten wir vier Stunden nach Luang Prabang unterwegs sein, der zweitgrößten Stadt, in der wir kulinarische Köstlichkeiten, Tempel und einen schönen Handwerks- und Kunstmarkt erwarteten. Da wir mit dem Boot recht knapp aus Muong Ngoi zurückkamen und zum Busbahnhof noch laufen mussten, ergatterten wir zwei der letzten Tickets und leider auch recht schlechte Plätze. Immerhin war es diesmal kein Plastikschemel, sondern eine Art Reservesitz, der an den Sitzbänken befestigt war und einfach auf den Gang geklappt wurde. Diese Sitze hatten zwar nur eine Minirückenlehne, dafür aber eine für laotische Verhältnisse geradezu verschwenderisch große Beinfreiheit. Halb so wild, wie befürchtet.

Luang Prabang begrüßte uns dann mit einem ausdauernden Platzregen, der sämtliche Straßen unter Wasser setzte und uns dazu veranlasste, solange in dem Tuk Tuk auszuharren, bis uns der Fahrer nach dem fünften Stopp endlich in der Hauptstraße in der Nähe eines Daches absetzte.

nur Regen in Luang Prabang

nur Regen in Luang Prabang

Eine Unterkunft war schnell gefunden und als der Regen abends nachließ, genossen wir den kuscheligen Foodmarket, der sich in einer engen, kleinen Seitengasse befand und voller Stände, Tische und Bänke war.

Wir wechselten unsere Unterkunft, weil das Internet nicht funktionierte und hatten ein schönes Zimmer in einem ruhigen Hinterhof mit vielen kleinen Kätzchen.

Die Tage in Luang Prabang fielen alle ins Wasser und so konnten wir viel rumgammeln, (Katzenschmusen) und nutzten die Regenpausen nur, um über den Nightmarket zu bummeln, wo verschiedene Bergvölker handgemachte Klamotten, Schmuck und Souvenirs verkauften, und natürlich um zu essen. Wir spazierten auch viel durch die Altstadt, in der sich unsere Unterkunft befand und die auf einer Art Insel zwischen dem Mekong und einem anderen großen Fluss liegt. Die Kolonialstil-Häuser dort sind alle gut gepflegt und es gibt viele winzige Gässchen, schöne Cafés und viele gemütliche Restaurant-Terassen an den Flussufern.

Nico und Rocky

Nico und Rocky

grünbehaarter Baum

grünbehaarter Baum

In dieser „urbanen“ Umgebung durchbrach ich auch endlich mal wieder meine Abstinenz und war nach zwei Bierchen schon ziemlich heiter unterwegs.